Der Verein der Hundefreunde Großen- Linden veranstaltete am 25.09.2011 auf seinem Vereinsgelände im Lückebachtal, einen Spürhunde- Wettkampf für „Privat- Schnüffler“
25 Teilnehmer aus den Hundesport- Vereinen VGSH Alzenau, HSV Groß- Gerau, HSV Ockstadt, Göttinger Hundesportfreunde, VdH Großen- Linden und dem Tierheim Heppenheim starteten unter der Wettkampfleitung von Beate Schäfer in vier Disziplinen der Zielobjektsuche. Nach Auslosung der Startreihenfolge begann der Wettkampf um 10 Uhr gleichzeitig in drei Suchanlagen.
Einen professionellen Charakter erhielt diese, noch junge Hundesportart, durch zwei Diensthundeführer, die mit Unterstützung von Lothar Schäfer als Leistungsrichter fungierten, sowie der perfekten Organisation und dem reibungslosen Ablauf dieses Events.
In der ZOS-DOGS- Sportwettkampf- Klasse: Einzeldisziplin Trümmersuche siegte Klaus Ross mit der Labrador Hündin (HSV Groß-Gerau) mit 100 Punkten, gefolgt von Birgit Engels mit dem Schäferhund- Husky- Mix Ben (VdH Großen- Linden) mit 98 Punkten und Harald Lomb mit der Terrier- Mix- Hündin Mae (Tierheim Heppenheim) mit 95 Punkten.
Die ZOS-DOGS- Sport LK1 gewann Simone Lehmann mit der Golden Retriever Hündin Laila (VdH Großen- Linden) mit 266 Punkten, gefolgt von Ulrike Althöhn mit der DSH- Hündin Bahla (Vdh Großen- Linden) mit 261 und Harald Lomb mit der Malinois- Hündin Emmi (Tierheim Heppenheim) mit 260 Punkten.
In der ZOS-DOGS- Sport LK2 siegte Regina Kern mit dem Herder-Mix- Rüden Titus (VdH Großen-Linden) mit 287 Punkten, gefolgt von Anna Leschhorn mit der DSH-Mix-Hündin Finja (VdH Großen-Linden) mit 231 Punkten und Joachim Unger mit der Malinois-Hündin Hexe (VdH Großen-Linden) mit 178 Punkten.
In der ZOS-DOGS- Sport LK3 erreichte Birgit Diehl mit der Shapendoes- Hündin Tammy (VdH Großen-Linden) mit 281 Punkten, Platz 1, gefolgt von Ulrike Althöhn mit der JRT-Hündin Ronja (VdH Großen-Linden) mit 243 Punkten und Gabriele Stoll mit der Labrador-Retriever- Hündin Feline (VdH Großen-Linden) mit 199 Punkten.
Bei der Siegerehrung haben sich mehrere Vereine spontan bereit erklärt im nächsten Jahr ebenfalls einen Spührhunde-Wettkampf auf ihrem Vereinsgelände auszutragen. Diese Angebote freuen uns natürlich sehr.
Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und besonders bei allen Startern für ihr faires und sportlich korrektes Verhalten und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Am 3.- 4. Sep. 2011 veranstaltete das Hundezentrum Baumann ihre 5. Meisterschaft in der Zielobjektsuche.
Von den ZOS-DOGS starteten sechs Teams in drei Leistungs-Klassen.
Regina Kern belegte mit ihrem Hunden Titus und Lara Platz 13 (253 P.) und 20 (198 P.) in der Leistungs-Klasse 1.
Anna Leschhorn mit ihrer Hündin Finja und Barbara Hoppe mit der Hündin Buffy erreichten die Podestplätze 2 und 3. In dieser Leistungsklasse war irgendwie der Wurm drin. Von acht Teams konnten gleich sechs Hunde, in einer der Suchanlagen, ihr Zielobjekt nicht finden. Annett Fiech musste wegen einer Erkrankung ihres Ehemannes den Wettkampf nach dem ersten Tag abbrechen. Für Ulrike Althöhn mit der Hündin Ronja, der einzigen Starterin in der Leistung- Klasse 3, war der Wettkampf gleich nach der erste Disziplin nicht mehr erfolgreich zu beenden. Ronja konnte ihr Zielobjekt, in der Flächensuche, leider nicht anzeigen. Sie überzeugte dennoch die Leistungsrichter in der Trümmersuche mit einer beeindruckenden Differenzierungs- Such- und Anzeigeleistung.
Auf Einladung des 1. Vorsitzenden Hans Karl Schneider des
PSK Gießen und Umgebung führten die ZOS-DOGS bei der Jahressiegerauslese 2011
am Tag des Hundes das „schnüffeln wie die Profis“ unter Zahlreichen,
internierten Publikum vor. Vor Beginn der Suchlagen wurden die anwesenden Diensthunde-
Führer der Gießener Polizei, die ebenfalls ihren Leistungsstand vorführten,
angesprochen ob sie ZOS kennen und gebeten sich doch mal unsere Privat-
Schnüffelei anzusehen. Mit der Antwort des Dienststellen- Leiters waren wir erstaunt.
Er verriet uns dass er genau wisse was wir machen. Er war schon vor ca. einem
Jahr bei uns auf dem Übungsplatz, inkognito und beobachtete unser Training.
Die ZOS- Vorführung begann mit Birgit Diehl und Tammy mit
einer Päckchenstrecke der LK 2. Uli Althöhn und Ronja zeigte dem staunenden
Publikum ebenfalls eine Päckchenstrecke, die aller Dings mit Telefonen,
Büchern und Feuerlöschern gestaltet war.
Regina Kern führte mit Titus und Lara, sowie Barbara Hoppe mit
Buffy die Suche im Trümmerfeld vor. Gabriele Stoll schickte Feline in eine
mit Futter- und Spielzeug übersäte Flächensuche auf Asphalt. Die staunenden
Zuschauer honorierten die Darbietungen mit Applaus.
Im Anschluss wurde mit den Diensthunde- Führen natürlich
noch gefachsimpelt.
Sie fanden es beeindruckend wie konzentriert, ruhig die
ZOS-DOGS in der Suchleistung arbeiten und dadurch schnell ihr Zielobjekt in den
vorgeführten Suchlagen finden, trotz der erheblichen Ablenkung. Das
Anzeigeverhalten der Privat- Schnüffler bezeichnete er als erstaunlich.
Älteste ZOS- Teilnehmerin gewinnt den 2. ZOS- Ausscheidungs-
Wettkampf 2011.
Für ZOS- Seniorin Gertrude Stoll hat sich der lange
Anfahrtsweg aus Lehrte zu den Trainingseinheiten der ZOS-DOGS vom VdH Großen-
Linden gelohnt. Sie absolvierte einen beeindruckenden ZOS- Wettkampf und siegte mit ihrem Aussi Noah und 273
Punkten in der LK 1.
Mit nur zwei Punkten Rückstand erreiche Doppel- Starterin
Regina Kern mit ihrem Rüden Titus den 2. Rang (271 Punkte). Eine tolle Leistung
zeigte auch ihre Hündin Lara, mit der sie mit 261 Punkten einen sehr guten 5.
Platz erreichte.
Ein Kopf an Kopf Rennen in der LK 2 lieferte sich Annett
Fiech mit ihrem Labrador Balou und Kathrin Nörtemann (ZOS-Flensburg) mit ihrem
deutschen Schäferhund Etty.
Die Endscheidung fiel in der Päckchenstreckte, welche
Kathrin mit drei Punkten Vorsprung absolvierte. Annett erreichte in der
Gesamtabrechnung mit 251 Punkten den 2. Platz, mit einem Punkt weniger als die
Siegerin der LK 2 Kathrin Nörtemann.
Wieder ein gutes Gesamtergebnis der ZOS-DOGS vom VdH Großen-
Linden.
Von den acht ZOS- Teams in der LK 1, sowie den 3 ZOS- Teams
in der LK 2 qualifizierten Teams besetzen vier ZOS-DOGS- Teams
Spitzenpositionen.
Wie extrem schwer die Anforderungen in der LK 3, nach dem
neuen Reglement geworden sind musste Uli Althöhn mit Ronja erfahren. Das
bereits qualifizierte ZOS-Team hatte keinen guten Tag. Ronja konnte leider nur
die Päckchenstrecke mit Erfolg absolvieren.
In der Woche vom 18. bis 22. April 2011 wurde erneut unter der Leitung von Beate und Lothar Schäfer auf dem Gelände des Verein der Hundefreunde Großen-Linden e.V., diesmal mit Unterstützung von Barbara Hoppe, bei grandiosem Sonnenschein ein ZOS-Anfängerkurs erfolgreich durchgeführt.
Sieben Mensch-Hund-Teams, die aus verschiedenen Bundesländern angereist waren, fanden sich am Montagmorgen um 09:00 Uhr erwartungsfroh im Vereinsheim ein und wurden zunächst mit einem üppigen Frühstück durch das älteste ZOS-dogs-Team-Mitglied, Gertrude Stoll, willkommen geheißen.
Nachdem sich alle ausreichend gestärkt hatten, wurde der Kurs durch eine Vorstellungsrunde eröffnet, bei der die Teilnehmer zunächst einen Einblick über die Erfahrungen und Erfolge von Beate und Lothar Schäfer in der Erziehung und Basisausbildung von Hunden, im Hundesport THS sowie in der Zielobjektsuche erhielten. Danach stellten sich die Teilnehmer mit ihren Hunden vor und teilten ihre Erwartungen, Wünsche und Zielsetzungen an diesen Kurs mit.
Bevor die Hundeführer jedoch mit ihren Vierbeinern arbeiten durften, erhielten sie eine ausführliche und detaillierte theoretische Einführung in die Zielobjektsuche, die mit einem „Test“ am Stofftier-Hund abgeschlossen wurde.
Hierbei erkannten die Teilnehmer bereits, dass bei der Zielobjektsuche ein zielgenaues, punktiertes und zeitlich exaktes Handeln vom Hundeführer zwingend erforderlich ist. Dies war für jeden der Hundeführer eine große Herausforderung, der sie sich humorvoll und mit viel Selbstironie stellten.
Um für die sieben Mensch-Hund-Teams ein optimales Lernen zu ermöglichen, wurden zwei Gruppen gebildet. Wobei vier Teams von Beate Schäfer und Barbara Hoppe und drei Teams von Lothar Schäfer geschult wurden.
Und nun ging es endlich für die Teams mit viel klopfendem Herzen in den praktischen Teil. Die Koordination von Hund und Mensch, von Zielobjekt (z.B. ein Feuerzeug), Klicker und Leckerlies sowie der Hände und Arme brachten die Hundeführer am ersten Tag an die Grenzen ihrer motorischen Fähigkeiten. Auch der hohe Grad an Konzentration strengten Menschen wie Hunde enorm an.
Bei einem ausgezeichneten Mittagessen und einer einstündigen Pause konnte jedoch wieder Kraft gesammelt werden, um am Nachmittag die ersten kleinen Erfolge beim Anlernen des Objektes zu festigen. Den Abschluss des Schulungstages bildete eine Videoanalyse bei Kaffee und Kuchen.
In den folgenden vier Tagen bildete dieser Ablauf den Rhythmus für die Kursteilnehmer. Der allerdings viel Platz ließ für gegenseitige Frotzeleien: „Nicht wuscheln!“, humorvolle Tanzeinlagen beim Antäuschen oder ironische Begeisterungsstürme über die motorischen Ausfälle bei Hundeführern sowie Szenenapplaus für Anzeigehöchstleistungen der Hunde.
Nach fünf Tagen intensivem Training, das täglich auf die individuellen Fortschritte der einzelnen Teams angepasst wurde, waren alle Kursteilnehmer glücklich und zufrieden, denn jeder Hund konnte sein Objekt nicht nur suchen, sondern finden und anzeigen.Das Fazit der Hundeführer: „Es war eine anstrengende Woche, die sich gelohnt hat. Zielobjektsuche ist eine fantastische Arbeit mit dem Hund, die viel Spaß macht. Durch die professionelle und liebevolle Schulung von Beate und Lothar Schäfer sowie Barbara Hoppe haben wir Lust auf mehr bekommen. Wir kommen zum Fortgeschrittenenkurs!“
Von links nach rechts, stehend: Susanne Sühig mit Ben (Border Collie Rüde, 7 Monate), Beate & Lothar Schäfer, Ute Jacksteit mit Leo (Labrador Rüde, 3 Jahre), Gertrude Stoll, Verena Baier mit Rayha (Altdeutscher Schäferhund Hündin, 2 Jahre)
Von links nach rechts, sitzend: Ute Schücktle mit Donka (Riesenschnauzer Hündin, 2 Jahre), Kerstin Michel mit Mylo (Portogisischer Wasserhund-Mix Rüde, 3 Jahre), Heidi Knögel mit Flash (Basset Hündin, 6 Monate) und Barbara Hoppe
Ralf Gröf mit Silla (Border Collie Hündin,) hat aufgrund eines verstauchten Fußgelenkes den Kurs nicht beenden können.
Auf Initiative von Kathrin Nörtemann (ZOS- Flensburg) trafen sich mehrere ZOS begeisterte Trainer und Wettkampfteilnehmer aus Deutschland zu einem einwöchigen ZOS- Workshop in Blavand (Dänemark). Kathrin konnte eine Koryphäe der Spürhundeausbildung, den renommierten dänischen Tierarzt Dr. Hans Peter Ruwald, genannt „Bille“ für einen Informationsvortrag über die Nasenarbeit im dänischen Diensthundewesen, sowie den Einblick in die anatomischen Gegebenheiten des Riechorgans des Hundes, engagieren.
Dr. Hans Peter Ruwald ist unter anderem Berater der Polizei Schleswig-Holstein – Vertrauenstierarzt für Diensthunde der Polizei Schleswig- Holstein, Sachverständiger bei Gerichtsverhandlungen , zuständiger Tierarzt für das gesamte Diensthundewehsen in Skandinavien. Mit diesen außerordentlichen Informationen, von Dr. Hans Peter Ruwald über den Bereich der Nasenarbeit kam es in Jütland zu einer konstruktiven Zusammenarbeit der Workshop- Teilnehmer.
Das Thema ZOS wurde intensiviert, durch die freundschaftliche Zusammenarbeit der einzelnen Workshop- Teilnehmer kam es zu einem offenen Erfahrungsaustausch. Hier zeigte sich, dass gerade die gegenseitige Akzeptanz von Trainingsmethoden und Ausbildungshilfen ein ganz wichtiger Punkt zur Fortentwicklung der sportlichen ZOS- Ausrichtung ist. Für jeden Workshop-Teilnehmer ergaben sich durch die Zusammenarbeit neue und positive Erkenntnisse für das weitere Training. Unter anderem hat sich der Workshop mit den neuen Wettkampfregeln und den Möglichkeiten des Trainingsaufbaus auseinander gesetzt. Dabei wurde auch die Thematik der Differenzierung diskutiert und in verschiedenen Modellen praktisch erarbeitet. Das Anzeigeverhalten konnte bei den Hunden, mit Hilfe der von Lothar und Beate Schäfer entwickelten „innovativen ZOS-DOGS-Box“, verbessert werden.
Der intensive Austausch der Teilnehmer war dabei eine unvergessliche Erfahrung, die für jeden Einzelnen die Entwicklung der Hundegerechten Nasenarbeit förderte.
Viele neue Ansatzpunkte wurden selbstverständlich durch die theoretische Schulung gegeben. Allein die detaillierte Besprechung des Riechorgans des Hundes hatte entscheidende Auswirkungen auf das zukünftige ZOS- Training, insbesondere im Bereich der selektiven Sucharbeit.
Um einen tieferen Einblick in die Ausbildung der dänischen Spürhunde, sowie in den operanten Lernmethoden mit Welpen zu erhalten, lud Dr. Hans Peter Ruwald die Teilnehmer des Workshops spontan für das nächste Jahr in die dänische Reichs- Diensthundeschule in Kopenhagen ein.
Abschließend möchten wir uns bei Dr. Hans Peter Ruwald für die ausführliche und detaillierte Weitergabe seines Wissens ganz herzlich bedanken. Die diesjährigen Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen in Kopenhagen und werden die Gelegenheit ihr Wissen zu erweitern auf jeden Fall nutzen.
Linden (gbp). Zwei Deutsche Meistertitel und weitere hervorragende
Platzierungen für Großen-Lindener Hundefreunde: Sehr erfolgreich waren
Mitglieder der Abteilung »ZOS-Dogs« (Zielobjektsuche für Hunde) des
Vereins der Hundefreunde (VdH) Großen-Linden bei der 4.
ZOS-Meisterschaft.
Unter den 39 Teams, die bei dieser in Deutschland einzigartigen
Veranstaltung im Hundezentrum Baumann in Nichel bei Potsdam gestartet
waren, waren sieben Teams, die im VdH von Lothar und Beate Schäfer
trainiert und ausgebildet werden. Erstmals mussten sich die Teilnehmer
an der Meisterschaft zuvor in Ausscheidungswettkämpfen qualifizieren;
48 von insgesamt 120 Bewerbern erhielten eine Startberechtigung. Die ZOS-Meisterschaft wurde in drei Leistungsklassen ausgetragen,
in allen drei Klassen traten Teams des VdH erfolgreich an, und sie
sicherten sich zwei Deutsche Meistertitel: In der Leistungsklasse 2
siegte Uli Althöhn mit ihrem Jack-Russel-Terrier »Ronja«, in der
Leistungsklasse 3, der höchsten im diesjährigen Wettkämpf, siegte
Gabriele Stoll mit ihrer Labrador-Hündin »Feline«. Die beiden
Siegerteams müssen im kommenden Jahr in der nächsthöheren
Leistungsklasse starten. In der Leistungsklasse 1 belegte Anna Leschhorn mit der
Mischlingshündin »Finja« einen hervorragenden siebten Platz unter den
25 Teilnehmern dieser Klasse. »Finja« trat zudem unter erschwerten
Bedingungen an: Weil sie läufig war, musste sie getrennt von den
anderen Hunden starten und alle drei Wettkampfsparten - Fläche-,
Trümmer- und Päckchensuche - direkt hintereinander absolvieren, was für
den Hund eine enorme Anstrengung bedeutete. Regine Kern trat als Doppelstartertin gleich zwei Mal in der
Leistungsklasse 1 an: Mit »Titus« belegte sie Platz zehn, mit »Lara«,
einer Hündin mit krankheitsbedingtem Handycap, Platz zwölf. In der
Leistungsklasse 2 wurde Annett Fiech mit »Balou« Fünfte, Heike Borschel
belegte mit dem Mini-Bullterrier »Yumi« Rang zwölf. Sehr stolz auf die Leistungen ihrer zwei- und vierbeinigen
Schüler sind die ZOS-Ausbilder des VdH, Lothar und Beate Schäfer, die
zudem im Hundesportverband Rhein-Main als Referenten für Seminare in
Welpenerziehung und Turnierhundesport tätig sind. Nach einem Intensiv-Seminar 2007 bei Thomas und Ina Baumann, den
Entwicklern der Zielobjektsuche, begann ihr Engagement für eine solide
ZOS-Ausbildung im Verein - zunächst in Garbenheim, seit anderthalb
Jahren im VdH Großen-Linden. Aus dem anfänglichen »Schnüffeln« zur
körperlichen und geistigen Auslastung von Hunden habe sich rasch ein
moderner Sport entwickelt, dessen Wettkampfregeln in den vergangenen
Jahren immer anspruchsvoller geworden seien und sich künftig noch
verschärfen werden, erzählen die ZOS-Ausbilder.
Großen-Lindener Hundefreunde schneiden bei Internationalen
Meisterschaften in Potsdam sehr gut ab - Von 39 Teilnehmern sieben aus
Linden
(ee). Seine Ausnahmestellung in der Zielobjektsuche für Hunde
(Zos-Dogs) unterstrich der Verein der Hundefreunde Großen-Linden in
Nichel bei Potsdam während der 4. Internationalen Zos-Meisterschaften
mit zwei Meistertiteln. Seit drei Jahren betreibt der Verein diese
Abteilung und konnte in diesem Zeitraum bereits fünf Deutsche
Meistertitel erringen. In erster Linie ist dies ein Verdienst der
Übungsarbeit des Trainerehepaars Lothar und Beate Schäfer. Somit
verfügen die Großen-Lindener Hundefreunde bundesweit über die besten
Privatschnüffler Zos-Dogs. Schäfer führt die jüngsten Erfolge in der noch jungen Hundesportart auf
den „phantastischen Ausbildungsstand“ zurück. So wundert es denn auch
nicht, dass mit Kathrin Nörtemann aus Flensburg eine Teilnehmerin der
Deutschen Meisterschaften regelmäßig nach Großen-Linden kommt, um hier
zu trainieren. Überhaupt waren der Teilnahme an den Titelkämpfen drei
Ausscheidungswettkämpfe vorausgegangen. Unter jenen 39 Startern, die
sich überhaupt für die drei Leistungsklassen der Deutschen
Meisterschaften qualifizieren konnten, waren gleich sieben aus
Großen-Linden, was einmal mehr die Ausnahmestellung des Vereins
eindrucksvoll unter Beweis stellt. Nach ihrem Sieg im Vorjahr in der
Leistungsklasse 1 siegte Ulrike Althöhn mit ihrem Jack-Russel-Terrier
„Ronja“ nun souverän in der Leistungsklasse 2. Zudem belegte Anett
Fiesch mit ihrem Labrador „Balou“ den fünften Platz sowie Heike
Borschel mit ihrem Miniatur-Bullterrier „Yumi“ den zwölften Platz.
Während des Wettkampfes werden die Hunde in drei Aufgabengebieten -
Päckenstrecke, Flächensuche und Trümmerfeld - geprüft. Die Wettkämpfe
standen unter der Wettkampfleitung von Thomas und Ina Baumann (Berlin),
die beide diese Spürhundearbeit für Privathunde entwickelt haben. In
der Leistungsstufe 1 ging Regina Kern gleich mit zwei Hunden an den
Start. Unter den 25 Teilnehmern belegte sie mit „Titus“ den zehnten
Platz. In der anspruchsvollen Leistungsklasse 3 siegte Gabriele Stoll
mit ihrem Labrador „Feline“, sodass damit das Zos-Dogs-Team
Großen-Linden das ausgezeichnete Ergebnis des Vorjahres noch
übertreffen konnte.
Erfolgreiche Schnüffler samt Herrchen und Frauchen sowie den
Trainern (hinten v.l.): Regina Kern, Heike Borschel, Lothar und Beate Schäfer,
(vorn v.l.) Anett Fiesch, Ulrike Althöhn, Gabriele Stoll, Kathrin Nörtemann
(Flensburg) und Anna Leschhorn. Foto: Wißner
Eindrucksvolle ZOS- Vorführung auf der Internationlen Rassenhunde- Ausstellung des VdH - Hessen am 29. und 30. Mai. in Gießen. Vor einem sehr interessierten Publikum präsentierten die ZOS-DOGS mit fünf ZOS- Teams die drei Wettkampf-Disziplinen der Zielobjektsuche: Trümmer- Päckchen- und Flächensuche. In einer ungewohnten Atmosphäre stellten die ZOS-DOGS vom Vdh Großen-Linden ihren Leistungsstand unter Beweis,schnüffelten wie die Profis und fanden zielstrebig ihre Gegenstände in den jeweiligen Disziplinen. Besonders beindruckt zeigten sich die Zuschauer bei der Flächenarbeit der Labradorhündin Feline. Die abzusuchende Fläche hatte zwar keinen Grasbewuchs, sondern bestand aus Teppichboden und war mit unzähligem Spielzeug und Futterablenkung bestückt. Unter anderem mit einem Pfund Rindergulasch, zehn Wienerwürstchen und einem Ring Fleischwurst. All diese Verleitungen konnten die Hündin nicht irritieren. Sie suchte konzentriert nach ihrem Zielobjekt und legte sich direkt, mit der Nase an einem Schweineohr, unter dem sich ihr Zielobjekt befand, passiv ab. Die ZOS-DOGS wurden mit Applaus belohnt und für die nächste CACIB in Gießen gleich wieder gebucht.
18.05.2010 - GROSSEN-LINDEN. (ee). Wieder mit ausgezeichneten Ergebnissen kehrten sechs Teilnehmer der Schnüffler-Zielobjektsuche-Hundegruppe (ZOS-DOGS) des Vereins der Hundefreunde Großen-Linden von dem ersten ZOS-Qualifikations-Wettkampf in Stuhr bei Bremen zurück. Es war dies ein Ausscheidungswettkampf für die Internationale ZOS-Meisterschaft im September in Treuenbrietzen bei Berlin. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gruppe bei diesen Meisterschaften hervorragende Ergebnisse erzielt und konnte in diesem Jahr „noch etwas draufsatteln“, wie das Trainerteam Lothar und Beate Schäfer (Langgöns) voller Zufriedenheit berichteten. Gleich vier Platzierungen in den Medaillenrängen und damit einer mehr als im Vorjahr sind dafür der beste Beweis. Bei den Wettkämpfen, wurden die Hunde in drei Aufgabengebieten - Päckchenstrecke, Flächensuche und Trümmerfeld - geprüft, wobei jeweils maximal 100 Punkte zu vergeben waren. In der Leistungsklasse 1 belegte im Gesamtklassement Barbara Hoppe mit ihrem Mischling „Buffy“ mit 273 Punkten den zweiten Platz vor ihrer Vereinskameradin Anna Leschhorn mit „Finja“, für die 268 Punkte zum dritten Platz reichten. In der Leistungsklasse 2 gab es einen Doppelerfolg für die Großen-Lindener Schnüffelhunde. Annett Fiech siegte mit ihrem Labrador „Balou“ mit 288 Punkten vor Lothar Schäfer mit der Deutschen Schäferhündin „Yasmina von der Holzheimer Straße“ (273 Punkte).
Linden (hjp) Äußerst erfolgreich sind die Hundefreunde Großen- Linden von dem Ausscheidungswettkampf zur Internationalen Meisterschaft in der Zielobjektsuche in Bremen zurückgekehrt. Gleich vier Hunde aus Linden haben sich dabei für die Internationale ZOS- Meisterschaft im September in Berlin Qualifiziert: In der Leistungsklasse 2 qualifizierte sich Annett Fiech mit ihrem Balou durch den ersten Platz mit 288 Punkten von 300 möglichen Punkten genau so Lothar Schäfer mit Yasmina von der Holzheimerstrasse mit 273 Punkten, der auf dem zweiten Platz landete.
In der Leistungsgruppe 1 qualifizierten sich Barbara Hoppe mit Buffy (273 Punkte, Platz 2) und Anna Leschhorn mit Finja (268 Punkte, Platz 3). "Das ist für uns ein super Erfolg", kommentierte Übungsleiter Lothar Schäfer das hervorragende Ergebnis für die Hundefreunde Großen-Linden. "Unsere Hunde haben geschnüffelt wie die Profis, stehen Zoll- und Polizeihunden in nichts nach. Nur, dass sie nicht nach Drogen oder Sprengstoff suchen, sondern alltägliche Gegenstände, wie Feuerzeuge und dergleichen erschnüffeln müssen", ist Schäfer stolz auf seine Schützlinge. Erst seit drei Jahren trainieren die Lindener in dieser Disziplin und haben sich zum Teil schon weit nach oben gearbeitet. Dabei können sich auch die Bewertungen in den einzelnen Disziplinen sehen lassen: Mit der besten Trümmerarbeit überzeugte Mischling Buffy von Barbara Hoppe mit 98 von 100 Punkten und erhielt auch in der "Päckchenstraße" mit 92 Punkten die beste Bewertung innerhalb des Wettbewerbs. Ebenfalls 98 Punkte im Trümmerfeld, dafür aber in der Leistungsklasse 2, erzielte Labrador Balou von Annett Fiech, sowie auch der Deutsche Schäferhund "Yasmina von der Holzheimerstrasse" von Lothar Schäfer. Leider nicht qualifizieren für die Internationale Meisterschaft in Berlin konnten sich Julia Dorn mit ihrem Mischling Sammy und auch Gertrude Stoll mit dem Australian Shepard Noah.
Bei der Teilnahme am Ausscheidungswettkampf Zielobjektsuche in Stuhr (DOG-CITY) konnten sich 4 der 6 Teilnehmer vom VdH Großen-Linden für die Meisterschaft im September qualifizieren. Es waren 2 spannende Wettkampftage, bei typisch norddeutscher Wetterlage und guter Verpflegung. Nach jeder Suchlage lag ein anderes Team an der Spitze. Als dann am Sonntagmittag alle Suchlagen beendet waren, lies die Sieger- Ehrung auch nicht lange auf sich warten und ein erfolgreiches Wochenende neigte sich dem Ende zu.
Platzierungen Leistungsklasse 1
Barbara Hoppe mit Buffy Fläche 83 / Trümmer 98 / Päckchen 95 Gesamt 273 Platz 2
Anna Leschhorn mit Finja 91 / 95 / 82 Gesamt 268 Platz 3
Gertrude Stoll mit Noah 94 / 97 / 0 Gesamt 191 Platz 16
Julia Dorn mit Sammy 79 / 91 / 0 Gesamt 169 Platz 22
Leistungsklasse 2
Annett Fiech mit Balou 95 / 98 / 95 Gesamt 288 Platz 1
Lothar Schäfer mit Yasmina 95 / 94 / 84 Gesamt 273 Platz 2
Uli Althöhn und Jasmin Habicht holen sich mit ihren Vierbeinern internationale Titel
LINDEN (ee). Die international klassenbesten tierischen
Schnüffler kommen aus Linden. Mit einer solchen "Ernte" hätte beim
Verein der Hundefreunde Großen-Linden keiner gerechnet. Vorsitzender
Werner Künz war hellauf begeistert, als er vom ausgezeichneten
Abschneiden der von Lothar und Beate Schäfer aus Langgöns trainierten
Zos-Dogs bei den dritten Internationalen Zos-Meisterschaften in Stuhr
bei Bremen hörte. 13 Vereinsmitglieder waren bei dieser dreitägigen
"Zielobjektsuche für Hunde", oder wie es im Fachjargon heißt "Zos-Dogs"
am Start und errangen gleich drei Podestplätze. Dabei zeigte sich
erneut, dass die Kleinsten auch öfter einmal die Größten sind, wie etwa
der siegreiche Jack-Russel-Terrier Ronja von Uli Althöhn. Der
jüngste und zugleich kleinste Hund der Meisterschaft siegte mit 281
Punkten in der Leistungsstufe eins. In der Leistungsstufe eins
starteten 35 Teams darunter sieben "Privatschnüffler" der Zos-Dogs aus
Großen-Linden. Während des Wettkampfes werden die Hunde in drei
Aufgabengebieten - Päckchenstrecke, Flächensuche und Trümmerfeld -
geprüft, wobei jeweils maximal 100 Punkte vergeben wurden.
Wettkampfleiter waren Thomas und Ina Baumann aus Berlin, die beide
diese Spürhundearbeit für Privathunde entwickelt haben. Die Leistungen
der 68 startenden Zos-Teams wurden von sechs Polizeibeamten aus
Deutschland und der Schweiz an drei Wettkampftagen beurteilt. Hinter
der siegreichen Althöhn belegte Annett Fiech mit ihrem Labrador Balou
mit 280 Punkten den zweiten Platz und machte den Großen-Lindener
Doppelerfolg komplett. Den 16. Platz belegte bei ihrem ersten Start
überhaupt Anna Leschhorn mit "Finja".
In der Leistungsstufe 2 gingen 25 Zos-Teams, darunter sechs Teilnehmer
aus Großen-Linden an den Start. Jasmin Habicht mit ihrem Schäferhund
Giacomo absolvierte einen beeindruckenden Wettkampf und erhielt in der
ersten zu absolvierenden Disziplin Päckchensuche die Traumnote 100
Punkte. Mit 292 Punkten wurde sie dann später auch souverän Zos-Meister
in dieser Kategorie. Anette Walter erreichte mit "Snoopy" den achten
Platz vor Birgit Diehl mit "Tammy" und Maxi Kleeberg mit "Carla", die
beide den neunten Rang einnahmen.
Die „privat- Schnüffler“ der ZOS-DOGS erschnüffelten bei der 3. ZOS- Meisterschaft drei Podestplätze und ein tolles Gesamtergebnis. Die 3. ZOS- Meisterschaft wurde im Hundezentrum DOG-CITY in Stuhr, unter optimalen Bedingungen ausgetragen. Thomas und Ina Baumann übernahmen die Wettkampfleitung dieser perfekt organisierten Veranstaltung. Die Leistungen der 68 gestarteten ZOS- Teams wurden von sechs Polizeibeamten aus Deutschland und der Schweiz, an drei Wettkampftagen beurteilt.
Erfolgreiches Wochenende für die ZOS-DOGS
Im Level 1 starteten 35 Teams davon 7 „privat- Schnüffler“ der ZOS-DOGS.
Uli Althöhn mit ZOS-DOGS-Youngster Ronja (Jack-Russel-Terrier). Dem jüngsten und zugleich kleinsten Hund der Meisterschaft, konnten ihren Erfolg, den 2. Platz in Level 1 vom 1 ZOS- Pokalwettkampf in Niedernberg toppen und siegten mit 281 Punkten (90/93/98). Annett Fiech mit Balou (Labrador) erreichte einen überraschenden 2. Platz mit 280 Punkten (85/97/98). Anna Leschhorn mit Finja, bei ihrer ersten Telnahme an einem Wettkampf erreichte 257 Punkte (81/89/87). Lothar Schäfer mit Yasmina (DS) 256 Punkte (90/90/76). Platz 19. Barbara Hoppe mit Buffy 253 Punkte (84/71/98) ebenfalls ihr erster Wettkampf Platz 20. Gertrude Stoll mit Noah (Aussi) älteste Teilnehmerin der ZOS-DOGS-Truppe, erschnüffelten 239 Punkte (86/78/75). Uwe Moos mit Anton (Appenzeller) erreichte 229 Punkte (77/83/69).
Im Level 2 gingen 25 ZOS-Teams, darunter 6 „privat- Schnüffler“ der ZOS-DOGS Jasmin Habicht mit Giacomo (DS) absolvierten einen nachhaltig, beeindruckenden Wettkampf. Das ZOS-DOGS-Team begann in der ersten zu absolvierenden Disziplin Päckchensuche mit der Traumnote 100 Punkte. Nach der Flächensuche, die von den Leistungsrichtern als beste Leistung in dieser Disziplin mit 98 Punkten beurteilt wurde übernahm das Team die Favoritenrolle im Level 2. Bei der letzten zu absolvierenden Suchlage im Trümmerfeld hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Die Sucharbeit des ZOS-DOGS-Teams wurde vom gespannt zuschauenden Publikum und Viedeo- Kameras mit 94 Punkten bewertet. Das ZOS-DOGS- Team wurde souverän mit 292 Punkten ZOS-Meister im Level 2. Anette Walter mit Snoopy (Aussi) kam mit 274 Punkten (89/98/87) auf Platz 8. Birgit Diehl mit Tammy (Shapendoes) erreichte mit 272 Punkten (85/99/88) Platz 9. Maxi Kleeberg mit Carla (Aussi) ebenfalls mit 272 Punkten (89/93/90) Platz 9. Gabriele Stoll mit Feline (Labrador) mit 267 Punkten (87/97/83) Platz 12. Joachim Unger mit Hexe (Mali) mit 206 Punkten (80/78/48) Platz 25. Komplette Ergebnislisten zum runterladen, beiwww.Zielobjektsuche.de
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf! Wenn wir aufhören besser werden zu wollen, werden wir bald nicht mehr gut sein.
Der 1. ZOS-Pokalwettkampf wurde am 13. – 14. Juni in der Lucky-Dog-School in Niedernberg ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 30° Grad gingen 26 ZOS-Teams aus dem Raum Berlin (Hundezentrum Baumann), Bremen (Dogcity), Niedernberg (Lucky Dog School) und den ZOS-DOGS aus dem mittelhess. Raum in 4 Leistungsklassen an den Start. Sie hatten Suchlagen in der Fläche, Päckchenstraße, Trümmerfeld und an der Suchwand zu absolvieren. Ein ganz großes Lob geht an die Lucky-Dog-School in Niedernberg, die diesen Wettkampf organisiert und durchgeführt haben. Danke auch an Thomas und Ina Baumann, sowie den vier Leistungsrichter-Anwärterinnen Diana Trummer-Grell, Corinn Anyanwu, Sabine Mühlbradt und Alexandra Wenzel, die an beiden Wettkampftagen eine faire und konstante Bewertungsarbeit geleistet haben.
Hier die Platzierungen der ZOS-DOGS Teams: In der LK 1 erreichte der ZOS-Azubi Ronja mit Uli Althöhn einen sensationellen 2. Platz. Annett Fiech mit Balou erreichte Platz 5 und Jasmin Habicht mit Tammy Platz 12. In der LK 2 Gabriele Stoll mit Feline erreichte Platz 3 und Anette Walter mit Snoopy Platz 6. Wir freuen uns schon auf den nächsten Wettkampf, die Meisterschaft bei DOG-CITY bei Bremen.
Kreis Gießen 11.04.2009. (Bericht und Bilder:Thomas Wißner)
Tierische Privatschnüffler im Lückenbachtal unterwegs "Zosen" neues Vergnügen für Hunde in Linden - Artgerechte Vierbeiner-Beschäftigung LINDEN. "Privatschnüffler" sind in Linden unterwegs. Genauer gesagt in Großen-Linden und zwar im Gewerbegebiet Lückenbachtal. Doch wer nun an einen der zahlreichen Gewerbebetriebe denkt liegt völlig falsch. Es handelt sich auch nicht etwa um zwei-, sondern um vierbeinige Schnüffler und die haben bekanntlich eine viel bessere Nase als der Mensch. "Zielobjektsuche für Hunde" oder wie es im Fachjargon heißt "Zos-Dogs" sind das neueste Angebot des Vereins der Hundefreunde Großen-Linden. Auf deren Vereinsgelände im Lückenbachtal arbeitet der Langgönser Lothar Schäfer mit Hunden unterschiedlicher Rassen, denn "Schnüffelarbeit kann jeder Hund lernen". Als Schäfer berichtet, dass die Hunde bei ihrer Suche bis zu sechs Gegenstände unterscheiden können, da werden sofort Erinnerungen an "Wetten, dass...?!" wach, wo ein Border Collie Rico für Aufsehen sorgte, der 75 Spielzeuge unterscheiden und jedes verlangte Stück herbeiholen konnte. "Dieser Hund hatte ein fotografisches Gedächtnis. Dieses Können ist aber mit der Arbeit von ,Schnüffelhunden´ nicht zu vergleichen", meint Schäfer, den die Fähigkeiten der Vierbeiner faszinieren. Zos-Hunde suchen beim Wettkampf in einem großen Trümmerfeld oder einer Päckchenstraße. Dabei finden die Hunde, wie zuvor befohlen, Münzen, Kugelschreiber, Feuerzeug, aber auch Strohhalm oder eine Nadel. Bei ihrer Schnüffelarbeit lassen sich die Tiere dann auch nicht von Leckereien, wie etwa Hundeknochen, Leckerlies oder anderen Leckereien ablenken, sondern die Suche hat absolute Priorität.
"Schnüffeln wie die Profis" nennt Schäfer das neueste Projekt bei den Hundefreunden in Großen-Linden und diese Arbeit mit dem Hund erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Zumal dies nicht etwa einer bestimmten Hunderasse vorbehalten ist, sondern hier ist jeder Hund gefordert, ob Dackel, Pinscher, Schäferhund oder Bernhardiner. Suchen und Finden, darum geht es bei der Zielobjektsuche. "Schnüffelarbeit kann jeder Hund lernen"Lothar Schäfer, Trainer Ein Vorzug der Zos-Ausbildung ist der auf rein instrumenteller Konditionierung (Lernen am Erfolg) aufgebaute Lernweg, durch Versuch und Irrtum. Nur das korrekte Verhalten des Hundes bringt Bestätigung. "Innerhalb weniger Tage lässt sich so, mit etwas Geschick und Unterstützung des Klickers plus Futterbestätigung, im Allgemeinen sehr schnell die Grundkonditionierung auf ein zu suchendes Zielobjekt sowie das passive Anzeigen der Fundstelle erreichen." Beim "Zosen" sind das Aufnehmen oder Apportieren des Gegenstandes sowie Scharren oder Kratzen an der Fundstelle verboten. Dafür gibt es auch zwei wesentliche Gründe und zwar, weil mit extrem kleinen Gegenständen trainiert wird, besteht bei hochmotivierten Hunden durchaus die Gefahr des Verschluckens. Der im Training richtig aufgebaute Zos-Hund lokalisiert ausschließlich mit der Nase und zeigt die Fundstelle in der Platz- oder Sitzposition an. Somit ergeben sich vielfältige Möglichkeiten die Zos-Arbeit zu Hause, mit geringem Zeitaufwand und ohne Sachbeschädigung durchzuführen. Wie Schäfer weiter berichtet, sind die bei Behörden (Zoll, Polizei) eingesetzten Spürhunde pro Suchlage maximal 30 Minuten im Einsatz, dann muss eine Pause eingelegt werden, damit der Spürhund sich erholen kann. Die kreislaufstimulierende Sucharbeit erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und psychischer sowie physischer Anstrengung. Dabei spielt es für einen Hund keine Rolle ob dienstlich nach Drogen, Waffen, Sprengstoff oder privat Kuli, Feuerzeug oder Münze gesucht werden. Das "Privatschnüffeln" eignet sich übrigens hervorragend auch für ältere Hunde sowie Vierbeiner mit einem krankheitsbedingten Handicap, bei denen körperliche Auslastungen wie etwa Joggen oder Fahrradfahren nicht mehr durchführbar sind. Jasmin Habicht ist sichtlich begeistert von dieser Arbeit. "Gesucht habe ich eine artgerechte Beschäftigung, um dem Suchtrieb meiner Hunde Tammy und Giacomo gerecht zu werden. Gefunden habe ich diese Möglichkeit bei den Zos-Dogs." Informationen gibt es unter 06403/ 8648.
Großen-Lindener Hundefreunde beschäftigen sich mit aktuellem Trend Zielobjektsuche
Sprengstoff, Drogen oder gar verschüttete Menschen - einer trainierten Hundenaseentgeht nichts. Dieser Spürsinn steht gegenwärtig im Fokus eines Hundesport-Trends. Zielobjektsuche lautet das Stichwort, kurz: ZOS. Traum eines jeden Hundes: Einmalschnüffeln wie die Profis. (Foto: dw) Und das »Zossen« lässt das Herz eines Hundefreundes höher schlagen. Auch in Linden wollte man diesem Trend einen Raum öffnen, die Hunde auf Ziel-Objekt-Suche trainieren. Lothar und Beate Schäfer sowie JasminHabicht aus Garbenheim, in dieser Disziplin ausgebildete Trainer, berichteten rund 30 Mitgliedern des Vereins der Hundefreunde Großen-Linden am Freitag in deren Vereinsheim, was den neuen Hundesport so interessant macht. Beim »Zossen« gehe es darum, dass Hunde lernten, bestimmte persönliche Objekte aus einer Ansammlung an derer Gegenstände aufzuspüren und anzuzeigen. Begeistert berichteten die Gäste, dass dies nicht nur Hunden und »Herrchen«(oder »Frauchen« Spaß mach, sondern auch die Hundegesundheitfördert. Hier mache sich der Hundehalter den Spür- und Spieltreibdes Tieres zunutze, laste den Hund aus. Bei der Ziel-Objekt-Suche werde geschult, was Polizei und Zoll seit langem nutzten: Schnüffelqualitäten. Für das »Zossen« eigne sich jeder persönliche Gegenstand, besonders gut aber kleine Teile, die gutversteckt werden könnten; etwa ein Feuerzeug, das neben derpersönlichen Duftnote noch überlagernde Reize mitbringe, beispielsweise Schwefel- und Plastikgeruch. Das Training selbst erfolge in drei Schritten. Zunächst werde der Hund auf einenbestimmten Gegenstand trainiert und lerne, diesen mit Geräuschen oder Schlüsselworten zu verknüpfen, um ihn auf Befehl wieder zufinden. Sei der Hund nun auf den Gegenstand trainiert, müsse erlernen, den Gegenstand anzuzeigen. Denn es geht nicht darum, dass der Hund nach dem Objekt buddelt, sondern es durch bestimmtes Verhaltenanzeigt. Der Hund wird so erzogen, dass er den gesuchten Gegenstand zwar als Beute betrachtet, aber die Befriedigung seines Beutesuchinstinkts von seinem Führer erfährt - durch besonderes Lob oder ein »Leckerchen«. Am Schluss wird das Suchen trainiert. Da dieVierbeiner Schnüffelprofis sind, wird der Gegenstand versteckt. Das kann irgendwo in einem Raum oder unter einem Möbelstück sein, ist im Training in der Regel ein Haufen Gerümpel. Der neue Trendsport habe vieleVorteile, hieß es. So gibt es keine Beschränkung auf bestimmte Hunderassen, auch der normale Familienhund ist ein Naturtalent in der Welt der Gerüche, tauge zu beeindruckenden Leistungen. Attraktiv zudem die Tatsache, dass man immer und überall arbeiten kann, beischlechtem Wetter auch in der Wohnung. Inzwischen findet das »Zossen« immer mehr Anhänger. Zum zweiten Mal werden in diesem Jahr Deutsche-Meisterschaften ausgetragen - vielleicht mit Beteiligung aus Linden.(dw)
Achtung die ZOS-DOGS kommen !!! Erfolgreiche Teilnahme der „Privat-Schnüffler“ZOS-DOGS bei der zweiten internationalen ZOS- Meisterschaft vom 12. bis 14. September 2008 im Hundezentrum Baumann. Als Leistungsrichter fungierten Polizeileistungsrichter der Bundespolizei, der Landespolizei Sachsen, sowie der Schweizer Polizei.
Jedes ZOS- Team hatte pro Wettkampftag eine von drei Prüfdisziplinen, Flächen-Trümmer-Päckchensuche, in denen es jeweils 100 Punkte zu vergeben gab, zu absolvieren. Und bereits der erste Wettkampftag zeigte auf welch hohem Niveau die ZOS- Teams vorführten. Weder der Veranstalter, noch die beurteilenden Leistungsrichter hätten im Vorfeld der Veranstaltung eine derartige Leistungsdichte vermutet. In allen drei Leistungsstufen erreichten gleich mehrere Top-Teams 290 und mehr Punkte von insgesamt 300 möglichen Punkten.
Super Leistung der ZOS-DOGS. In der Leistungsklasse 1siegte souverän und mit drei Punkten Abstand zum Zweitplatzierten Gabriele Stoll mit „Randale Jule“ Feline. Das Team erreichte eine Traumpunktzahl von 294 Punkten (99/95/100). Newcomer Jasmin Habicht mit „Psycho“ Giacomo einen hervoragenden 5. Platz mit 287 Punkten (92/96/99). Annett Fiech mit „der Schüchterne“ Balou einen guten 11. Platz mit 259 Punkten (90/70/99). Joachim Unger mit Hexe ebenfalls einen guten 13. Platz mit 254 Punkten (96/75/83). Uwe Moos mit „dem Appen-Beller“ Anton den 23. Platz mit 175 Punkten (91/74/10)
In der Leistungsklasse 2 war es verdammt eng. Die 3 Podestplätze gingen, bei Punktegleichstandvon 292 Punktenan das Hundezentrum- Baumann. Birgit Diehl mit „Zicke“ Tammy erreichte mit einer beeindruckenden Leistung von 291 Punkten den 4. Platz (97/96)98), Anette Walter mit „Burschi“ Snoopy einen tollen 9. Platz mit 281 Punkten. (99/88/94). Heike Borschel mit „der Nase“ Yumi den 14. Platz mit 254 Punkten (75/85/94)
In der Leistungsklasse 3 kam es bedingt durch missverstandene Anforderrungen nicht zu vorderen Platzierungen. Dies schmälert aber auf keinen Fall die gezeigten Leistungen der teilgenommenen Teams. So erreichte Susanne Roth mit „der Schweinebacke“ Anton den 6. Platz mit 216 Punkten (81/77/58). Maxi Kleeberg mit „Work-Aholic“ Carla den 7. Platz mit 190 Punkten (21/75/94).
Wir bedanken uns bei den ZOS-DOGS-Teams für die erfolgreichen, spannenden, erfahrungsreichen Wettkampftage. Allen die uns die Daumen gedrückt haben und natürlich unserem mitgereisten Fanclub für die persönliche Unterstützung sowie den gemütlichen Beisammensein in toller Atmosphäre. Dank auch dem Hundezentrum- Baumann und allen Helfern für die Ausrichtung dieser tollen Veranstaltung. Wir hoffen dass wir 2009 bei der Austragung der 3. internationalen ZOS- Meisterschaft von Dogcity in Bremen wieder teilnehmen können.
"Wenn wir aufhören besser werden zu wollen, werden wir bald nicht mehr gut sein."
Full House, wie in den Wochen vorher, so auch beim letzten Trainingstag der „Privat- Schnüffler“ ZOS-DOGS vor der internationalen ZOS- Meisterschaft, vor den Toren Berlins im Hundezentrum- Baumann. (Dogworld GTS) Die Hundführer der ZOS-DOGS, von denen 10 bei der ZOS- Meisterschaft in den drei angebotenen Leistungs- Klassen starten, waren sehr gespannt auf die sachkundige Beurteilung ihrer absolvierten Suchlagen in der Päckchenstrasse sowie im Trümmerfeld. Bevor der Profi- Schnüffler ( Diensthundeführer der Bundswehr) sein Statement abgab, wollte er unbedingt die Gelegenheit nutzen mit seinem Diensthund einige Suchlagen in unserer Suchanlage zu absolvieren. Eine prima Gelegenheit für die ZOS-DOGS Führer dem Profi über die Schulter zu schauen. Er versteckte eine Patronenhülse in der Suchwand. Ein Chemie-Cocktail (einige Bestandsteile aus der Sprengstoff-Herstellung) in der Fläche und in der Päckchenstrasse (Identifikation- Stecke wie er sie nannte). Nach einer kurzen Trieb- Stimulation ( Beutereiz ) und einem super schnellen herunter fahren des Diensthundes am Ansatz, zeigte die Hündin ihr Können. Beeinduckend für die ZOS-DOGS Führer, das passive Anzeigeverhalten des Hundes, dass konstante Bannen, Schauen auf die Fundstelle in der Sitz- Position. Bei der abschliessenden Fachsimpelei bescheinigte der Profi den ZOS-DOGS eine hervorragende Arbeit gemacht zu haben. Um Privat- Hunde soweit zubringen, dass sie Kleingegenstände wie z.B.: Feuerzeuge, Kugelschreiber, Münzen, Korken oder Unterlegscheiben in den verschiedenen Suchlagen, zudem noch unter Ablenkung ( Futter, Spielzeug und materialähnlichen Gegenständen), aufzuspüren und diese zielgenau passiv anzuzeigen braucht es ein hohes Mass an Fachkompetenz, die zweifelsfrei bei den ZOS-DOGS vorhanden ist. Im Hinblick auf die bevorstehende ZOS- Meisterschaft brauchen sich die teilnehmenden Teams keine Sorgen zu machen, blamieren werdet ihr euch bestimmt nicht, so seine Aussage. Er verabschiedete sich mit den Worten: Wenn es möglich währe, würde ich eure super Suchanlage gerne öfter mal nutzen“. Und wünschte den „Privat- Schnüfflern“ viel Erfolg in Berlin. Wir Bedanken uns recht herzlich bei Lothar Biesenroth, das er sich die Zeit genommen hat uns zu besuchen, sowie für das fachliche Input in Sachen Spürhund- Ausbildung.
Am 24. und 25. Mai 2008 schnüffelten die ZOS- DOGS auf der internationalen Rassenhunde- Ausstellung des VDH in Gießen wie die Profis. Im Ehrenring wurde ein Trümmerfeld aus verschiedenen Gebrauchs- und Alltagsgegenständen sowie eine Päckchenstrasse aufgebaut. Im Durcheinander des Trümmerfeldes zeigten die ZOS- Teams trotz der ungewohnten akustischen und optischen Ablenkung, sowie Nervosität der Teamführer sehr gute Suchleistungen und sicheres Anzeigeverhalten.
Beim Suchen in der Päckchenstrasse wurde die Herkunft der Zielobjektsuche dem aufmerksam staunenden Publikum eindrucksvoll demonstriert. Routiniert schnüffelten die „Privatschnüffler“ die Behältnisse ab und zeigten unter Beifall des Publikums an wo die jeweiligen Zielobjekte versteckt waren. Mit Applaus und einer Einladung für die CACIB 2010 wurden die „ZOS- DOGS“ verabschiedet.